Du durchsuchst das Archiv für Janek Schirrmacher Archives - Siegburger Ruderverein.

Langlauftrainingslager 2017-2018

11. Januar 2018 in Rennsaison 2018

Über die Jahreswende ging es für die Trainingsmannschaft aus Bonn und Siegburg wieder in die Berge. Dieses Mal wurde auf den Loipen in Südtirol trainiert. Im Gsiesertal konnte auf über 40 Kilometern trainiert werden und bei den guten Schneebedingungen gab es auch Anschlussloipen in die benachbarten Langlaufgebiete, so dass den Ruderern mehrere 100km Loipe zum Training zu Verfügung standen. Diese Möglichkeiten wurden von den 16 Teilnehmern bestens genutzt. Bereits morgens zwischen 06:00 und 07:00 startete der Tag auf den mitgebrachten Ruderergometern. Nach dem Frühstück ging es dann meistens zweimal auf den Langlaufski in den Schnee, drei Stunden im Durchschnitt. An vier Abenden wurden dann noch Gewichte gestemmt und von einigen erneut die Ruderergometer betätigt. So vergingen die 11 Tage im Schnee, wie im Flug und das interne Abschlussrennen, welches den Start des neuen Wettkampfjahres 2018 einläutete, kam eigentlich viel zu schnell. Zurück in Deutschland heißt es nun noch einige Hochwasserschäden zu beseitigen und mit dem Schwung des Trainingslagers die wichtigsten drei Trainingsmonate zur Saisonvorbereitung zu nutzen, um dann auch schlagfertig auf der Regattabahn unterwegs zu sein.

Während sich ein großer Teil der Trainingsmannschaft auf den Skiern betätigte waren Janek Schirrmacher und Charlotte Körner mit der U-23 Nationalmannschaft im Boot unterwegs. Janek Schirrmacher nutzte die Sonne in Sabaudia, Italien, und Charlotte Körner in Amposta, Spanien, um schon mal einige Bootskilometer zur Saisonvorbereitung zu sammeln.

Deutsche Meisterschaften und Sprintmeisterschaften

16. Oktober 2017 in Rennmanschaft, Rennsaison 2017

Am vergangenen Wochenende wurden die deutschen Meisterschaften über 1000m und deutschen Sprintmeisterschaften über 350m in Salzgitter ausgerudert. Alle startenden Ruderer des Siegburger Rudervereins konnten Medaillen erringen. Charlotte Körner holte im Frauenachter über die 1000m die Silbermedaille. Sie startete in einer Renngemeinschaft mit Ruderinnen aus Koblenz, Greifswald, Rostock, Berlin, Potsdam und Waltrop. Zusammen mit Ruderern aus Essen und Leverkusen siegte Heiner Schwartz im Männerdoppelvierer in einem starken Starterfeld über die 1000m. Auch über die 350m Sprintstrecke konnte sich Schwartz mit seinem Team die Bronzemedaille im Männerdoppelvierer sichern. Den größten Erfolg steuerten Yannik Bauer, Niklas Mäger, Janek Schirrmacher und Patrik Stöcker im Männer Vierer über die 1000m bei. Der Siegburger Vierer lag am Start zunächst hinten, kam aber immer besser in Fahrt überholte 300m vor dem Ziel die Sieger der beiden Vorjahre aus Frankfurt und sicherten sich im Ziel den Titel des Deutschen Meisters mit zwei Sekunden Vorsprung. Nach der Vizemeisterschaft 2015 ist dies erneut ein riesiger Erfolg für die Siegburger Vereinsmannschaft und rundet die erfolgreiche Rudersaison 2017 gelungen ab.

Landesmeisterschaften NRW

12. Oktober 2017 in Rennmanschaft, Rennsaison 2017

Am vergangenen Wochenende wurden die NRW Landesmeisterschaften in Krefeld ausgetragen. Mit am Start waren auch Ruderer aus der Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft. Am verregneten Samstag lief es nicht ganz rund für die Athleten aus Siegburg und Bonn. Bei seitlichem Gegenwind erwischte man bei der Startbahnverlosung häufig die schlechteren Außenbahnen und konnte trotz einiger guter Rennen keine Medaillen einfahren. Am Regattasonntag drehte sich der Wind und es gab keine Bahnvorteile mehr und es stellten sich erfreulicherweise auch einige Erfolge ein. Annika Noll (SRV) siegte im Einer bei den 14 jährigen Mädchen in ihrer Leistungsklasse. Heiner Schwartz (SRV) und Michael Weppelmann (RTHC Bayer Leverkusen) siegten souverän im Vorlauf und im Finale des Männerdoppelzweiers und wurden Landesmeister. Im gleichen Rennen sicherten sich im Endspurt Janek Schirrmacher (SRV) und Yannik Bauer die Bronzemedaille. Für die Bonner Ruder-Gesellschaft sicherten sich Julius Lingnau, Peter Finkl, Konrad Winterhager und Paul Ziegler in einem sehr knappen Rennen die Bronzemedaille im Junioren A (U-19) Doppelvierer. Im Junioren A Einer war Julius Lingnau zunächst ebenfalls auf sicherem Medaillenkurs und siegte im Vorlauf souverän. Beim Finalrennen wollte er dann aber zu viel, startete als Schnellster, konnte das hohe Tempo aber nicht halten und fiel im Ziel auf den vierten Platz zurück. Auch im Siegburger Mixed-Doppelvierer lief es nicht ganz rund für Yannik Bauer, Janek Schirrmacher, Charlotte Körner und Kim Hoffmann. Kurz nach dem Start löste sich die Steuerleine, ein Vierer wird von einem Ruderer mit dem Fuß gesteuert, das Boot verließ die Bahn und die Ruderer mussten mit überziehen steuern. Durch dieses Manöver verlor die Siegburger Crew wichtige Meter auf die anderen Boote und konnte in dem hochklassig besetzten Feld den Anschluss bis ins Ziel nicht wieder herstellen.

Am Ende fiel die Bilanz mit drei Medaillen bei den Landesmeisterschaften und einer Medaille bei den Kinderrennen (U-15) nicht so gut wie erhofft aber versöhnlich für die Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft aus.

Küstenruderweltmeisterschaften 2016

26. Oktober 2016 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2016

w1

????????????????????????????????????

w3

????????????????????????????????????

????????????????????????????????????w6

 

Zum Abschluss der Saison gab es bei sommerlichen Temperaturen nochmal einen Saisonhöhepunkt für Siegburger Ruderer. Am vergangenen Wochenende belegten die Ruderer vom Siegburger Ruderverein den sechsten Platz bei den Küstenruderweltmeisterschaften in Monaco. Im 4km langen Vorlaufkurs lief für Patrik Stöcker, Niklas Mäger, Janek Schirrmacher, Heiner Schwartz und Steuerfrau Eliane Gehlen zunächst alles gut. Am Start legte sich das Boot aus Siegburg etwas nach außen, konnte dadurch zwar keine Ideallinie bis zur ersten von vier Wendebojen fahren, lief bei dem 20 Boote Feld aber auch keine Gefahr einer Kollision. Trotz des etwas schlechteren Kurses lag die Mannschaft um den diesjährigen Regattabahnweltmeister Stöcker nach 1500m bereits auf Rang drei. Auf dem Weg zur zweiten Wende fuhren die Siegburger dann auf den zweiten Platz vor und mussten den sicheren Finaleinzug lediglich noch nach Hause fahren. Einen Schreckmoment gab es nach etwa 2,5km, als Janek Schirrmacher mit dem Ruder in einer Welle hängen blieb und ein Teil seines Auslegers abriss. Trotz des Schadens konnte Schirrmacher nach einigen Schlägen wieder mit einsteigen und die Siegburger retteten ihren zweiten Platz und damit den direkten Finaleinzug über die Linie. Im 22 Boote starken Finale wählte das Siegburger Boot eine ähnliche Linie, wie im Vorlauf, konnte auf dem Weg zur ersten Wende aber nicht den Kontakt zu den führenden Booten herstellen und die einmal entstandene Lücke auf die besten fünf Boote auf dem 6km langen Kurs, trotz eines guten Rennens nichtmehr schließen und wurden als schnellstes Deutsches Boot sechster. Am Ende siegte eine Tschechische Mannschaft vor zwei Italienischen Booten, Monaco, Spanien, dem Siegburger Boot, einem weiteren Deutschem Boot und den USA. Außerdem wurde die Siegburgerin Charlotte Körner mit einer Mannschaft aus Köln zwölfte im Frauen Doppelvierer. Nachdem Körner und ihre Mannschaft den Vorlauf souverän bewältigten, hatten sie im Finale an der dritten Wende einen Zusammenstoß mit einem anderen Boot. Körner und ihre Mannschaft erreichten das Ziel zwar trotzdem als sechste vielen durch eine Zeitstrafe aber auf den zwölften Platz zurück. Auch wenn beide Boote gerne weiter nach vorne gefahren wären, war es eine großartige Leistung der beiden Teams zum Abschluss der Saison 2016.

Siegburger fahren beim Kölner Stadtachter wieder aufs Podium

27. Juli 2016 in Rennmanschaft, Rennsaison 2016

PF_0167

Foto von Paul Hense

PF_0123

Foto von Paul Hense

Beim 86. Kölner Stadtachter fuhr die Mannschaft des Siegburger Rudervereins mit Michael Weppelmann, Andre Ring, Leon Lenzen, Paul te Neues, Dominik Drüke, Janek Schirrmacher, Jacob Gebel, Stefan Wallat und Steuerfrau Claudia Scholz auf den zweiten Platz. Beim medial größten Achterrennen in Deutschland, das im Rahmen der Kölner Lichter ausgetragen wird, fuhr der Achter des Siegburger Rudervereins zum zweiten Mal in Folge auf das Podium und sicherte sich diesmal hinter dem Deutschen Hochschulmeister der RWTH Aachen und vor den Titelverteidigern vom RTHC Bayer Leverkusen die Silbermedaille. Das Rennen startet fliegend zwischen dem Bayenturm und dem dritten Kranhaus und geht bis zum Tanzbrunnen. Das 2400m-2700m lange Rennen dauert dank der Strömung etwa so lange, wie ein 2000m Achterrennen auf stehendem Gewässer. Die Strömung und die fehlenden Bahnen erschweren aber gleichzeitig das Rennen und bilden neben der Kulisse den besonderen Reiz dieses Rennens. Unmittelbar vor dem, in der Regel schon chaotischen Start, immerhin müssen die 90 Teilnehmer in 10 Booten bei 6-7km/h Strömung auf etwa eine Höhe gebracht werden, musste der holländische Achter wegen einem Bootsschaden das Rennen bereits aufgeben. Dies führte dazu, dass die Boote  weniger optimal ausgerichtet waren als in den Vorjahren. Dies nutzte der RWTH Achter am besten und setzte sich direkt deutlich in Front. Die Siegburger hatten zwar etwas Rückstand auf die neben ihnen fahrenden Aachener, dafür aber Platz ihre Linie zu fahren. Anders als die Achter aus Leverkusen, Krefeld und Mühlheim, die zwar die besseren Bahnen in der Strommitte hatten, sich aber mit den Blättern so nahe kamen, dass sie nicht frei fahren konnten und bei Streckhälfte sogar kurz die Blätter von Leverkusen und Krefeld kollidierten. Das nutzten die Siegburger, die auf der Innenbahn acht zwar weniger Strömung hatten aber immer besser ins Rennen fanden, zogen zunächst an Mühlheim und Krefeld vorbei, ließen dann auch Leverkusen hinter sich und lagen im Ziel kaum noch eine halbe Länge hinter dem Achter aus Aachen. Nicht so gut lief es für den Rhein-Sieg-Achter. Hier saßen mit Sebastian Homberg und Luis Wuggazer auch zwei Siegburger Nachwuchsathleten, die zusammen mit Junioren aus Leverkusen, Köln und Bonn an den Start gingen. Beim Start war der junge Achter noch nicht auf einer Höhe mit der Spitzengruppe und konnte diesen Rückstand auf Bahn neun, mit wenig Strömung, nichtmehr zufahren und landete im Ziel auf Platz neun.