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U-23 WM Poznan

2. August 2018 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2018

In der vergangenen Woche fanden die U-23 Weltmeisterschaften im Rudern in Poznan statt. Mit am Start waren auch Charlotte Körner und Janek Schirrmacher vom Siegburger Ruderverein. Körner vertrat den Deutschen Ruderverband im Frauenvierer mit Steuermann, während Schirrmacher im Männerachter an den Start ging. Der Deutsche Achter um Schirrmacher startete nicht so gut in die WM und musste in den Hoffnungslauf. Hier sicherten sie sich mit einem deutlich besseren zweiten Rennen sicher den Finaleinzug. Im Finale sollte dann nochmal alles versucht werden, um auf die Medaillenränge vorzufahren. Der Start gelang nicht perfekt aber dennoch lag der Deutsche Achter noch aussichtsreich auf Platz vier. Vom Start weg keine Rolle spielten überraschenderweise die Vorlaufsieger aus den Niederlanden und im Kampf um die Medaillen konnte sich lediglich der Achter aus den USA einen entscheidenden Vorteil auf der ersten Streckenhälfte erarbeiten. Dahinter fuhren dann die Achter aus Rumänien, Großbritannien und Deutschland dicht beieinander. Auf den dritten 500m kam der Deutsche Achter immer dichter an die Briten heran, die auf den letzten 250m aber nochmal mit einem so fulminanten Endspurt konterten, dass sie im Ziel auf die 1000/sek gleich mit den Rumänen ins Ziel kamen und im Fotofinish die Silbermedaille errangen. Der Deutsche Achter erreichte mit einem guten Rennen den undankbaren vierten Platz hinter den USA, Großbritannien, Rumänien und vor Canada und den Niederlanden.

Das Rennen vom Vierer um Körner lief weniger spannend ab. Bereits bei Streckenhälfte waren die einzelnen Positionen klar und änderten sich bis ins Ziel nicht. Trotz eines sehr guten Rennens kam das Deutsche Boot nicht über den vierten Platz hinaus und erreichte das Ziel hinter den USA, Italien und Russland. Auch, wenn der vierte Platz immer mit Wehmut verknüpft ist, können die beiden Siegburger Athleten mit ihren Leistungen äußerst zufrieden sein.

Juniorenstädteachter Luzern

20. Juli 2018 in Regatta, Rennsaison 2018, Verein

Am vergangenen Wochenende fand der III Ruderworldcup in Luzern auf dem Rotsee statt. Der Rotsee wird  von den Ruderern auch Göttersee genannt wird, weil sich der natürliche See, als ob er für einen 2000m langen Ruderwettkampf gebaut worden wäre in die wundervolle Alpenlandschaft einfügt und gleichzeitig überhaupt nicht windanfällig ist. Einmal auf diesem See zu rudern, ist für jeden Wettkampfruderer ein Traum. Und für die meisten bleibt es auch ein Traum, denn die Strecke wird lediglich für die Schweizer Staatsmeisterschaften  und den Worldcup geöffnet. Mit zum Worldcup-Programm in Luzern zählt traditionell ein Einlagerennen in der Mittagspause des Finaltages im Junioren-Städteachter, wo Junioren ihre Stadt bzw. Region im Achter vertreten. Aus der Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft gingen Julius Lingnau (BRG), Lukas Gutsche (SRV) und Steuerfrau Paula Gradl (SRV) an den Start. Mit ihren Teamkameraden vertraten sie den Stützpunkt Rheinland-Süd als einziges deutsches Boot. Neben dem Rennen stand für die jungen Athleten natürlich das Erlebnis im Vordergrund einen Worldcup zu besuchen, wo die besten Ruderer der Welt an den Start gehen und das nicht bloß als Besucher, sondern quasi als Teilnehmer. So nutzten die Junioren dieselben Bootslager und Umkleiden, wie die großen Vorbilder vom Deutschlandachter und kamen sogar ins Gespräch mit ihren Vorbildern.

Ins Rennen fand der, recht kurzfristig zusammensetze, deutsche Achter zunächst gut hinein. Lediglich ein italienisches Boot aus der Toscana konnte sich bereits nach 500m klar in Front schieben. An der Streckenhälfte lag der Achter aus Rheinland-Süd nahezu gleichauf um Position zwei mit weiteren italienischen Booten, die für die Lombardei und den Comer See an den Start gingen. Trotz einem beherzten Rennen auf der zweiten Streckenhälfte, fiel die Crew von Steuerfrau Paula Gradl etwas auseinander und belegte im Ziel den undankbaren vierten Platz hinter den drei italienischen Booten aus der Toscana, der Lombardei und vom Comer See. Die Enttäuschung hielt sich nach  dem Rennen, dank der tollen Erfahrung zum Glück in Grenzen, so dass wenig später die ruderischen Vorbilder bei ihren Rennen angefeuert werden konnten.

Während die A-Nationalmannschaft in Luzern den III Worldcup bestritt absolviert die deutsche U-23 Nationalmannschaft bereits seit drei Wochen gemeinsam ein Trainingslager in Ratzeburg, um sich auf die U-23 WM in Poznan in der letzten Juliwoche vorzubereiten. Mit dabei sind die Siegburger Janek Schirrmacher und Charlotte Körner, die im Männerachter bzw. Frauenvierer mit Steuermann den Deutschen Ruderverband in Polen mit ihren Teams vertreten werden.

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Köln

28. Juni 2018 in Rennmanschaft, Rennsaison 2018, Verein

In der vergangenen Woche fanden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Rudern auf dem Fühlingersee in Köln statt. In den Altersklassen U-17, U-19 und U-23 haben sich die besten Ruderer aus Deutschland getroffen, um sich miteinander zu messen. Mit dabei waren 21 Athleten aus der gemeinsamen Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft, die in 14 Booten an den Start gingen. In den A-Finals am Samstag und Sonntag standen Christopher Freund (BRG), Emilia Greif (BRG), Lukas Gutsche (SRV), Frederik Breuer (BRG), Peter Finkl (BRG), Janek Schirrmacher (SRV) und Charlotte Körner (SRV). Enttäuschend verlief das Wochenende für Julius Lingnau (BRG). 2017 gewann Lingnau noch zweimal Silber bei den Meisterschaften in München. 2018 verpasste er leider sowohl den Finaleinzug im Vierer als auch im Achter. Denkbar knapp scheiterte auch der U-17 Achter am Einzug ins Finale der besten 6. Mit 1/10sek wurde der Achter um Frederik Breuer, Lukas Gutsche, Christopher Freund und Steuerfrau Emilia Greif von der Landesauswahl aus Niedersachsen, den späteren Bronzemedaillengewinnern, im Endspurt abgefangen. Im Junioren Vierer mit Steuermann zeigten Christopher Freund und Emilia Greif mit ihren Teamkameraden von der Hürther RG ein tolles Rennen. Im Ziel trennte sie lediglich eine Sekunde von dem drittplatzierten Boot der Landesauswahl von Sachsen-Anhalt. Jeweils zwei Medaillen sicherten sich Charlotte Körner und Janek Schirrmacher. Körner holte zweimal Silber. Einmal im Frauen Vierer mit Steuermann und einmal im Frauenachter. Schirrmacher fuhr bei den Männern in den gleichen Bootsklassen zweimal die Goldmedaille ein. Beide qualifizierten sich mit diesen Leistungen für die U-23 WM Ende Juli in Poznan (Polen). Körner wird hier im Vierer an den Start gehen und Schirrmacher im Achter. Bis dahin absolviert die U-23 Nationalmannschaft gemeinsam ein Trainingslager in Ratzeburg.

Essen, Hamburg und Ratzeburg- Drei Regatten an einem Wochenende

6. Juni 2018 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2018

©Aaron Linden

Am Wochenende besuchte die gemeinsame Trainingsmannschaft des Siegburger Rudervereins und der Bonner Ruder-Gesellschaft drei Regatten und überall konnten Siege eingefahren werden. Der Auftakt wurde bereits am Donnerstag in Essen bei der Fronleichnamsregatta gelegt. Auf der Kurzstrecke über 350m siegte der Juniorinnen B (U-17) Doppelvierer mit Steuerfrau. Katja Fillmann (BRG) und Elisabeth Scholl (SRV) konnten mit ihren Partnerinnen Inga Goeritz (Kölner RV) und Karla Baublys (WSV Godesberg) und Steuerfrau Paula Gradl (SRV) einen souveränen Sieg herausfahren.

Bei der internationalen Hamburger Juniorenregatta siegten Frederik Breuer (BRG), Lukas Gutsche (SRV), Lennard Reihs (Kölner RV) und Linus Gebhardt (RTHC Bayer Leverkusen) im Junioren B Vierer ohne Steuermann in einem guten Rennen. Außerdem konnte Peter Finkl (BRG) in einer Renngemeinschaft mit Leverkusen, Hürth und Köln am Samstag den Juniorenachter der Altersklasse A (U-19) gewinnen. Jeweils zweimal gewinnen konnten Patrik Stöcker (SRV) und Janek Schirrmacher (SRV) bei der internationalen Ratzeburger Seniorenregatta. Stöcker siegte mit seinem Partner Johannes Ursprung (Frankfurter RGG) im leichten (70kg) Männerzweier. Schirrmacher konnte an beiden Tagen im Auswahlboot des Deutschen Ruderverbandes die U-23 Wertungen im Achter gewinnen. Die Mannschaft um Schirrmacher musste sich allerdings englischen Booten der offenen Altersklasse geschlagen geben. Charlotte Körner (SRV) holte am Regattasonntag den fünften Sieg für die Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft in Ratzeburg. Sie siegte mit ihren Partnerinnen aus Waltrop, Leipzig und Berlin souverän vor der Konkurrenz im Frauen Vierer mit Steuermann. Nun heißt es für die Junioren und U-23 Athleten der Trainingsmannschaft alle Kräfte im Training zu mobilisieren, um in drei Wochen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Köln noch einmal Topleistungen abrufen zu können.

Langlauftrainingslager 2017-2018

11. Januar 2018 in Rennsaison 2018

Über die Jahreswende ging es für die Trainingsmannschaft aus Bonn und Siegburg wieder in die Berge. Dieses Mal wurde auf den Loipen in Südtirol trainiert. Im Gsiesertal konnte auf über 40 Kilometern trainiert werden und bei den guten Schneebedingungen gab es auch Anschlussloipen in die benachbarten Langlaufgebiete, so dass den Ruderern mehrere 100km Loipe zum Training zu Verfügung standen. Diese Möglichkeiten wurden von den 16 Teilnehmern bestens genutzt. Bereits morgens zwischen 06:00 und 07:00 startete der Tag auf den mitgebrachten Ruderergometern. Nach dem Frühstück ging es dann meistens zweimal auf den Langlaufski in den Schnee, drei Stunden im Durchschnitt. An vier Abenden wurden dann noch Gewichte gestemmt und von einigen erneut die Ruderergometer betätigt. So vergingen die 11 Tage im Schnee, wie im Flug und das interne Abschlussrennen, welches den Start des neuen Wettkampfjahres 2018 einläutete, kam eigentlich viel zu schnell. Zurück in Deutschland heißt es nun noch einige Hochwasserschäden zu beseitigen und mit dem Schwung des Trainingslagers die wichtigsten drei Trainingsmonate zur Saisonvorbereitung zu nutzen, um dann auch schlagfertig auf der Regattabahn unterwegs zu sein.

Während sich ein großer Teil der Trainingsmannschaft auf den Skiern betätigte waren Janek Schirrmacher und Charlotte Körner mit der U-23 Nationalmannschaft im Boot unterwegs. Janek Schirrmacher nutzte die Sonne in Sabaudia, Italien, und Charlotte Körner in Amposta, Spanien, um schon mal einige Bootskilometer zur Saisonvorbereitung zu sammeln.