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Henley Royal Regatta

5. Juli 2017 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2017

In der vergangenen Woche erreichten zwei Siegburger mit ihren Mannschaften das Achtelfinale bei der traditionsreichsten Regatta der Welt. Bei der Henleyregatta fahren die Boote im KO-Modus auf dem 2112m (550 Yards) langen Kurs gegen die Strömung der Themse. Bei der seit 1839 ausgetragenen Regatta erreichten Yannik Bauer, im Thames Challenge Cup, dem Achter auf Clublevel, und Eliane Gehlen als Steuerfrau im Britannia Challenge Cup, dem Vierer auf Clublevel, jeweils das Achtelfinale. Sie waren beide mit Mannschaften vom RTHC Bayer Leverkusen am Start. Die Mannschaft von Bauer startete bereits am Mittwoch in die Regatta. In der ersten Runde ging es gegen ein Deutsches Boot aus Hamm. Bei der internationalen Regatta in Ratzeburg waren beide Boote bereits zweimal aufeinandergetroffen. Einmal siegte der Hammer Achter mit zwei Sekunden Vorsprung, einmal der Achter von Bauer mit zwei Sekunden. Entsprechend hoch war die Anspannung vor dem Start in Henley. Zunächst legten die Hammer sich in Führung, nach etwa 500m schob sich dann der Bug der Mannschaft um Bauer immer weiter in Front und ließ die Gegner im Ziel mehr als eine Länge hinter sich. In der nächsten Runde ging es dann gegen den Mitsubishi Boat Club. Die Japaner suchten zunächst das Heil in der Flucht und konnten bis hinter die Streckenhälfte die Führung behaupten. Erst dann schob sich der Achter von Bauer nach vorne. Im Achtelfinale traf man dann auf den Achter der Lokalmatadore vom Leander Club. Trotz eines guten Rennens gab es hier keine Chance auf weiterkommen. Die Crew vom Leanderclub legte sich am Start in Führung und ließ sie sich bis ins Ziel nichtmehr nehmen.

Die Crew von Steuerfrau Eliane Gehlen startete am Donnerstag in die Regatta. Hier ging es gegen die Crew vom Molesey Boatclub.  Die Mannschaft von Gehlen schob sich am Start zunächst in Führung, konnte diese über die Strecke aber nicht ausbauen und eine frühzeitige Entscheidung herbeiführen. Auf der zweiten Streckenhälfte schob sich die englische Mannschaft immer näher an das Deutsche Boot heran. Im Ziel gab es eine der Knappesten Entscheidungen der Henley-Geschichte. Kaum 20cm trennten die beiden Boote, mit dem Vorteil für Gehlens Crew. Im Achtelfinale ging es dann gegen den U.T.S Haberfield Rowing Club aus Australien. Zunächst legte sich wieder die Crew von Gehlen in Führung, konnte dem beharrlichen Rhythmus der Australier auf der zweiten Streckenhälfte aber nicht standhalten und im Ziel siegte das australische Boot mit einer halben Bootslänge Führung.

Henley Royal Regatta

11. Juli 2016 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2016

4+1 4+web 4xweb 8+webIn der vergangenen Woche besuchte ein Teil der Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft die wohl traditionsreichste und renommierteste Regatta der Welt. An der seit 1839 ausgetragenen Henley Royal Regatta nahmen in diesem Jahr drei Mannschaften mit Ruderern der Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft teil. Die Regatta wird im K.o. Modus, auf dem 2112m langen Kurs, gegen die Strömung der Themse absolviert. Im Thames Challenge Cup, dem Achter auf Clublevel (kein Ruderer darf Medaillen bei einer U-23 WM gewonnen haben oder jemals an einer offenen Weltmeisterschaft bzw. olympischen Spielen teilgenommen haben) starteten Yannik Bauer (BRG), Thorsten Jonischkeit (BRG), Elias Lingnau (BRG), Janek Schirrmacher (SRV) und Steuerfrau Eliane Gehlen (SRV) zusammen mit Ruderern vom RTHC Bayer Leverkusen. In diesem, mit Ausnahme von Thorsten Jonischkeit (43), sehr jungen Achter ging es hauptsächlich darum Erfahrungen zu sammeln. Der Achter erreichte das Achtelfinale mit einem guten Rennen gegen den Cantabrigian Rowing Club und schied hier trotz eines weiteren guten Rennens gegen den Achter vom Quintin Boat Club aus.

Im Prince of Wales Challenge Cup ging Heiner Schwartz (SRV) zusammen mit Ruderern aus Münster und Leverkusen an den Start. Die Mannschaft erreichte in diesem Intermediate Doppelvierer Cup (lediglich aktuelle A-Nationalmannschaftsboote sind nicht startberechtigt) das Viertelfinale. Nachdem die Mannschaft um Schwartz im Achtelfinale, den bis dahin ungeschlagenen englischen Hochschulmeister von der Reading University hinter sich ließ, schied man hier knapp gegen eine international sehr erfahrene französische Renngemeinschaft aus Lyon und Vichy aus.

Im Britannia Challenge Cup, dem Vierer mit Steuermann auf Clublevel, legte die Mannschaft um Schlagmann Felix Krane (BRG) einen klaren Durchmarsch bis ins Finale hin. Nachdem Achtel und Viertelfinale Easily (mehr als fünf Bootslängen Vorsprung im Ziel) mit Sektor-Bestzeiten gewonnen werden konnte, hatte die Mannschaft um Krane klar die Favoritenrolle inne. Auch das Halbfinale gewannen der Bonner und seine Leverkusener Mannschaftskameraden gegen die mit favorisierte Mannschaft vom Thames RC deutlich und ließ den Engländern vom Start weg keine Chance. Im Finale ging es dann gegen die Mannschaft des Imperial Boat Clubs. Auch hier ließ die Deutsche Mannschaft von Beginn an keine Zweifel an ihrem Siegeswillen, legte sich nach vorne und bot den stark rudernden Engländern keine Möglichkeit den Ausgang des Rennens zu ändern.

Das erfolgreiche Wochenende rundete Niklas Mäger (SRV) für die Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft ab. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Bremen qualifizierte sich der leichte (70kg Mannschaftsschnitt) Vierer um Mäger für die europäischen Hochschulmeisterschaften 2017.

Regatta Münster

27. April 2016 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2016

Webseite 1 Webseite 2 Webseite 3Bei der Aaseeregatta in Münster gab es sechs Siege, drei 2. Plätze und drei 3. Plätze für die Trainingsmannschaft des Siegburger Rudervereins. Je zwei Siege steuerten Yannik Bauer und Julius Lingnau zu der erfolgreichen Bilanz bei. Während Yannik Bauer im Männer Vierer und Männer Achter siegte fuhr Julius Lingnau seine Siege im Junioren B (U-17) Achter und im Junioren A (U-19) Doppelzweier mit Moritz Reihs (Kölner RV1877) ein. Einen weiteren Sieg steuerte Patrik Stöcker, zusammen mit Maxime Wülfrath (Kölner RV 1877) im Männer Doppelzweier bei. Außerdem konnten Sebastian Homberg und Luis Wuggazer mit ihren Partnern Cornelius Frenger und Timon Büsken (beide RTHC Bayer Leverkusen) den erfolgreichen Regattatag, mit einem deutlichen Sieg im Junioren A Doppelvierer, für die Siegburger Trainingsgruppe abrunden.

Drei Langstrecken und dann ab ins Trainingslager

22. März 2016 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2016

2 3 webseiteAm Wochenende starteten Ruderer aus der Trainingsgruppe des Siegburger Rudervereins bei drei Langstrecken. Yannik Bauer war mit dem Stützpunkt-Achter-Rheinland beim Head of the River Race, dem größten Achterrennen der Welt, in London am Start. Er belegte mit seiner Crew, zwei Wochen nach dem guten Ergebnis des Siegburger Frauen Achters beim Womens Head of the River Race, einen zufriedenstellenden 46. Platz im 400 Boote zählenden Starterfeld. In Oberhausen bei der Langstrecke des Nordrheinwestfälischen Ruderverbandes mussten viele Starter der Siegburger Trainingsgruppe krankheitsbedingt ihren Start absagen. Für Platzierungen unter den Top fünf ihrer Bootsklasse reichte es für das Duo Niels Etschenberg und Peter Finkl und außerdem für Laura Kussl und Patrik Stöcker. Etschenberg und Finkl belegten den vierten Platz im leichten (bis 65kg) Junioren B (U-17) Doppelzweier und Kussl und Stöcker landeten jeweils auf dem dritten Platz im schweren Männer und leichten (bis 59kg) Frauen Einer. In Mulhouse (Frankreich) nahm Elias Lingnau an einer Langstreckenregatta des Schweizer Ruderverbandes teil und belegte in der Konkurrenz des leichten (bis 75kg) U-23 Männer Einers einen sehr guten zweiten Platz.

Von den Langstrecken ging es für den größten Teil der Trainingsgruppe direkt ab ins Trainingslager. In Hildesheim auf einem 14km langen Zweigkanal des Mittelllandkanals werden die Osterferien noch einmal dafür genutzt in zwei bis drei Einheiten, die bereits gestartete Wassersaison weiter vorzubereiten. Die nächsten Höhepunkte für die Siegburger Trainingsmannschaft sind die Kaderlangstrecke des Deutschen Ruderverbandes in Leipzig und zwei Wochen später die Deutschen Kleinbootmeisterschaften auf dem heimischen Fühlinger See.

Achterlangstrecke in Brügge

29. Februar 2016 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2016

Am Wochenende starteten drei Achter vom Stützpunkt Rheinland-Süd in Brügge in die Wassersaison 2016. Die drei Boote belegten auf der 5km langen Strecke, die Plätze fünf bei den Männern und sechs und acht bei den Junioren. In zwei der drei Achter saßen Ruderer aus der Trainingsgruppe des Siegburger Rudervereins. Im Männerachter Heiner Schwartz, Yannik Bauer und Elias Lingnau. Im U-17 Juniorenachter Anton Kluge und Julius Lingnau. Alle Stützpunktachter hatten zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison und bei sehr schwierigen Außenbedingungen Probleme kompakt über die Strecke zu gehen. Die gegnerischen Boote, die hauptsächlich von Englischen und Niederländischen Schulen, Colleges und Großvereinen kamen, nutzten den Vorteil, dass sie bereits deutlich häufiger bzw. länger zusammen gerudert sind. Auch, wenn keine der Stützpunktmannschaften mit ihrem Ergebnis zufrieden war, konnten einige nützliche Lehren und Erfahrungen für die künftigen Trainingswochenenden und die gemeinsamen Trainingslager gesammelt werden.