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Kölner Stadtachter

18. Juli 2017 in Rennmanschaft, Rennsaison 2017, Verein

© Paul Hense

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Am vergangenen Wochenende konnte die für den Siegburger Ruderverein startende Mannschaft den Kölner Stadtachter gewinnen. Der Kölner Stadtachter wird seit Jahren im Rahmen der Kölner Lichter ausgefahren. Durch die Liveübertragung des WDR und die vielen Zuschauer an der Strecke hat die Veranstaltung für Ruderer und Vereine einen ganz besonderen Stellenwert. Den ersten Sieg für den Siegburger Ruderverein seit 1985 erruderten Patrik Stöcker, Stefan Wallat, Patrick Landefeld, Lasse Grimmer, Janek Schirrmacher, Matthias Simons, Julius Wagner, Henning Sprossmann und Steuerfrau Claudia Scholz. Obwohl die Mannschaft nach dem 3. Platz 2015 und dem 2. Platz 2016 mit zu den Favoriten zählte, konnte die Führung erst auf den letzten 200m der ca. 2500m langen Strecke übernommen werden. Den schnellsten Start legte zunächst der Achter vom Crefelder Ruderclub hin. Außerdem setzten sich Aachen, Siegburg und zwei Leverkusener Boote  schnell vom Rest des 10 Boote Feldes ab. Bei der Streckenhälfte wurde es sehr eng in der Mitte des Rheins. Da es bei dem Rennen keine festen Bahnen gibt, streben alle Boote zur Ideallinie und starken Strömung in der Mitte des Flusses. Durch das steigende Niveau der teilnehmenden Mannschaften wird es hier von Jahr zu Jahr immer enger und es kam zu mehreren Blattberührungen des Bootes aus Leverkusen und der Mannschaft aus Siegburg. Bei einer dieser Berührungen verlor ein Ruderer aus dem Leverkusener Boot sein Ruder. Die Leverkusener konnten nach einigen Schlägen das Rennen zwar wieder aufnehmen, hatten aber keine Chance mehr zu den führenden Booten aufzuschließen. Etwa nach 2000 geruderten Metern fiel dann der Achter aus Aachen zurück und die Boote aus Siegburg und das zweite Leverkusener Boot schoben sich immer weiter an die führenden Crefelder heran. Auch hier wurde es wieder sehr eng zwischen den führenden drei Booten und es kam zu mehreren Kontakten der Ruder. Etwa 200m vor dem Ziel schob sich dann erstmals der Siegburger Bug in Führung. Im Ziel war es dann fast eine halbe Länge die, die Siegburger vor den nahezu gleich aufliegenden Booten aus Crefeld und Leverkusen die Ziellinie überquerte. Auf den Plätzen folgten Aachen, Leverkusen I, Köln, Bonn, Godesberg, Bad Honnef und der Achter der Uni Köln.

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Sieg beim Kölner Stadtachter

16. Juli 2017 in Rennsaison 2017

Kölner Stadtachter - Zieleinlauf

Beim legendären Kölner Stadtachter am 15. Juli 2017 auf der ca. 2 Kilometer langen Strecke zwischen Kölner Altstadt und Tanzbrunnen konnte sich der Achter aus Siegburg auf der Zielgerade durchsetzen. In einen harten Kampf mit den Booten aus Krefeld und Leverkusen fiel die Entscheidung erst kurz vor Schluss.

Die Mitschnitte:

Das ganze Rennen ist in der WDR-Mediathek zu sehen. Los geht es ab Minute sechs.

Die Siegerehrung findet sich ebenfalls in der Mediathek. Hier bitte bis zur Sekunde 40 vorspulen.

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Siegburger fahren beim Kölner Stadtachter wieder aufs Podium

27. Juli 2016 in Rennmanschaft, Rennsaison 2016

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Foto von Paul Hense

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Foto von Paul Hense

Beim 86. Kölner Stadtachter fuhr die Mannschaft des Siegburger Rudervereins mit Michael Weppelmann, Andre Ring, Leon Lenzen, Paul te Neues, Dominik Drüke, Janek Schirrmacher, Jacob Gebel, Stefan Wallat und Steuerfrau Claudia Scholz auf den zweiten Platz. Beim medial größten Achterrennen in Deutschland, das im Rahmen der Kölner Lichter ausgetragen wird, fuhr der Achter des Siegburger Rudervereins zum zweiten Mal in Folge auf das Podium und sicherte sich diesmal hinter dem Deutschen Hochschulmeister der RWTH Aachen und vor den Titelverteidigern vom RTHC Bayer Leverkusen die Silbermedaille. Das Rennen startet fliegend zwischen dem Bayenturm und dem dritten Kranhaus und geht bis zum Tanzbrunnen. Das 2400m-2700m lange Rennen dauert dank der Strömung etwa so lange, wie ein 2000m Achterrennen auf stehendem Gewässer. Die Strömung und die fehlenden Bahnen erschweren aber gleichzeitig das Rennen und bilden neben der Kulisse den besonderen Reiz dieses Rennens. Unmittelbar vor dem, in der Regel schon chaotischen Start, immerhin müssen die 90 Teilnehmer in 10 Booten bei 6-7km/h Strömung auf etwa eine Höhe gebracht werden, musste der holländische Achter wegen einem Bootsschaden das Rennen bereits aufgeben. Dies führte dazu, dass die Boote  weniger optimal ausgerichtet waren als in den Vorjahren. Dies nutzte der RWTH Achter am besten und setzte sich direkt deutlich in Front. Die Siegburger hatten zwar etwas Rückstand auf die neben ihnen fahrenden Aachener, dafür aber Platz ihre Linie zu fahren. Anders als die Achter aus Leverkusen, Krefeld und Mühlheim, die zwar die besseren Bahnen in der Strommitte hatten, sich aber mit den Blättern so nahe kamen, dass sie nicht frei fahren konnten und bei Streckhälfte sogar kurz die Blätter von Leverkusen und Krefeld kollidierten. Das nutzten die Siegburger, die auf der Innenbahn acht zwar weniger Strömung hatten aber immer besser ins Rennen fanden, zogen zunächst an Mühlheim und Krefeld vorbei, ließen dann auch Leverkusen hinter sich und lagen im Ziel kaum noch eine halbe Länge hinter dem Achter aus Aachen. Nicht so gut lief es für den Rhein-Sieg-Achter. Hier saßen mit Sebastian Homberg und Luis Wuggazer auch zwei Siegburger Nachwuchsathleten, die zusammen mit Junioren aus Leverkusen, Köln und Bonn an den Start gingen. Beim Start war der junge Achter noch nicht auf einer Höhe mit der Spitzengruppe und konnte diesen Rückstand auf Bahn neun, mit wenig Strömung, nichtmehr zufahren und landete im Ziel auf Platz neun.

Kölner Stadtachter 2015

13. Juli 2015 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2015, Verein

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Foto von Thomas Winter

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Foto von Paul Hense

Beim 85. Kölner Stadtachter konnte die Mannschaft des Siegburger Rudervereins an diesem Wochenende einen furiosen Erfolg einfahren. Der Kölner Stadtachter ist für die Vereine der Region eines der prestigeträchtigsten Rennen und seitdem er im Rahmen der Kölner Lichter ausgetragen wird, vermutlich auch eines der Medienwirksamsten Ruderrennen für den deutschen Rudersport überhaupt. In den vergangenen Jahren nahmen immer wieder Ruderer des Siegburger Rudervereins an diesem Rennen teil, konnten tolle Ergebnisse und auch Siege einfahren. Die letzte Meldung aus Siegburg liegt allerdings mehr als zwanzig Jahre zurück und im Rahmen der Kölner Lichter ist noch nie ein Siegburger Achter gestartet. Nachdem im Jahr 2014 der Siegburger RV erstmals in Kooperation mit dem WSV Godesberg wieder an den Start gegangen ist und einen großartigen 5. Platz belegte, wurde 2015 der nächste Schritt gewagt. Beim 85. Kölner Stadtachter meldete der Siegburger Ruderverein eine eigene Mannschaft für das Rennen. Da der Siegburger Ruderverein über keinen eigenen Achter verfügt (abgesehen von den Kosten, ist die Sieg zu schmal, um einen Achter darauf zu wenden), ging es auch 2015 nicht ohne die Bootsleihgabe vom befreundeten WSVG. Bei einem etwas chaotischen fliegenden Start handelte sich der Siegburger Achter zunächst einen kleinen Rückstand auf die Spitzengruppe des 10 Boote Feldes ein. Bei einem, durch den starken Gegenwind verursachten, langen Rennen war dieser Rückstand aber zum Glück nicht Rennentscheidend. Ganz im Gegenteil, im mittleren Streckenabschnitt verließ einige der schnell gestarteten Achter bereits die Kraft, während der Siegburger Achter immer besser in Fahrt kam. Zunächst schoben sich die Siegburger auf Platz fünf und dann auf vier vor. Auf den letzten Schlägen des etwa 2500m langen Rennens reichte es dann auch noch dafür, an dem Achter der RWTH Aachen, immerhin amtierende deutsche Hochschulmeister 2015, vorbeizuziehen. Lediglich den Achtern vom Crefelder RC (Seriensieger der Ruderbundesliga von 2009-2014) und den Vorjahressiegern vom RTHC Bayer Leverkusen musste der junge Achter aus Siegburg den Vortritt lassen. Das offizielle Endergebnis lautet 1. RTHC Bayer Leverkusen e.V., 2. Crefelder Ruder-Club 1883 e.V., 3. Siegburger Ruderverein 1910 e.V., 4. RWTH Aachen, 5. Bonner Rudergesellschaft e.V., 6. Neusser Ruderverein e.V., 7. TU Delft (Niederlande), 8. WSV Honnef e.V.,9. Kölner Ruderverein von 1877 e.V. und SRV Kreuzgasse Köln – disqualifiziert wegen eines Frühstarts.

Zwei gute Platzierungen für Siegburger Ruderer beim Kölner Stadtachter

28. Juli 2014 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2014, Verein

Foto von Paul Hense

Foto von Paul Hense

Beim diesjährigen Kölner Stadtachter konnte Heiner Schwartz, vom Siegburger Ruderverein, den Sieg einfahren. Der Siegburger ruderte im Boot des RTHC Bayer Leverkusen. Dabei lief zunächst nicht alles rund für seine Crew. Beim fliegenden Start lag das Leverkusener Boot fast eine halbe Länge hinter den Hauptkonkurrenten aus Aachen. Dieser Rückstand wurde zwar im Startspurt schnell zugefahren, nach 300m gab es allerdings eine Kollision mit dem Mühlheimer Boot. Beide Mannschaften kamen ohne Bootschaden davon, Aachen konnte sich aber wieder eine halbe Achterlänge in Führung schieben. Über den mittleren Teil der Strecke lief es sehr gut im Boot von Schwartz. So wurde zunächst der Abstand auf Platz eins zugefahren und die Führung anschließend Schlag um Schlag ausgebaut. 500m vor Ziel lag die Crew um Schwartz eine dreiviertel Länge vor dem zweitplatzierten Boot. Im Endspurt forderte das hohe Streckentempo seinen Tribut. Die Mannschaft von Schwartz viel etwas auseinander. Dafür lief das Boot der Aachener auf einmal wieder rund und die Boote rückten Schlag um Schlag näher

Foto von Paul Hense

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zusammen. Im Ziel trennte die beiden Mannschaften lediglich ein Wimpernschlag, mit dem Vorteil für die Mannschaft um Schwartz.

Neben Schwartz waren auch weitere Ruderer der Trainingsmannschaft des Siegburger Ruderverein am Start. Patrik Stöcker, Patrik Landefeld, Julius Bauer und Andre Ring gingen im Siegburg-Godesberger Achter an den Start. Erstmals seitdem der Kölner Stadtachter im Rahmen der Kölner Lichter ausgetragen wird, wieder ein Boot bei dem Siegburg im Teamnamen auftaucht. Die Crew um Schlagmann Patrik Stöcker schlug sich besser als erwartet. Trotz einer schlechten Startposition hatten die Siegburger Kontakt zur Spitzengruppe. Nach der Kollision von Mühlheim und Leverkusen war Platz drei plötzlich in greifbarer Nähe. Über den Mittelteil der Strecke hielt die junge Siegburger Crew auch immer wieder gut gegen die Attacken der Mühlheimer. Im Endspurt unterlief der Steuerfrau dann ein kleiner Fehler. Sie fuhr zu weit aus der Strömung. Mühlheim fuhr davon und sicherte sich Platz drei hinter Leverkusen und Aachen. Auch die Ruderer der TU Delft zogen auf den letzten Schlägen vorbei. Der fünfte Platz bleibt trotzdem ein tolles Ergebnis für die junge Siegburg-Godesberger Renngemeinschaft.