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Anfängerkurse erhalten Qualitätszertifikat

24. März 2015 in Allgemein, Termine, Verein

DRV-Gesundheitssport-Rudern-Logo-WebLiebe Vereinskameraden, Freunde und Ruderbegeisterte,

 

gerade noch rechtzeitig vor Beginn des Sommerruderbetriebes und dem Start der Anfängerkurse wurden die Anfängerkurse des Siegburger Rudervereins mit dem Zertifikat Gesundheitssport Rudern des Deutschen Ruderverbandes ausgezeichnet (http://www.rudern.de/gesundheit/zertifikat). Dieses Qualitätssiegel bestätigt die seit Jahrzehnten gute Arbeit von Holger Salewski in der Anfängerausbildung und ist ein wichtiges Signal für die Intensivierung unserer Erwachsenenruderausbildung! Immerhin sollen dieses Jahr drei Anfängerkurse angeboten werden, die den Qualitätsstandards des Deutschen Ruderverbandes genügen. Bitte unterstützt diese im wahrsten Sinne des Wortes, ausgezeichnete Arbeit und gebt diese Information weiter! Denn in allen Kursangeboten sind noch Plätze frei!

 

Zertifizierte Organisation

Women’s Head of the River Race 2015

23. März 2015 in Allgemein, Regatta, Rennsaison 2015

20150314 wehorr BCSH3502Am Wochenende besuchten die Damen des Siegburger Rudervereins London. Und sie waren nicht nur zum einkaufen da! Wie seit Jahren nahmen sie an einer der größten Regatten der Welt teil. Beim Women’s Head of the River Race (WHORR) wird ein 6km langer Kurs auf der Themse im Zeitfahren absolviert. Derselbe Kurs, lediglich in umgekehrter Richtung, der beim berühmten Boat Race der Universitäten Oxford und Cambridge befahren wird. Beim WHORR treten allerdings nicht zwei Boote, sondern gleich 400 Achtermannschaften gegeneinander an. Die Damen aus Siegburg machten ihre Sache bei starkem Wind und Wellengang sehr gut und landeten auf Platz 104. 17 Plätze weiter vorne als im Vorjahr und mit ihrem Mastersbonus stehen sie sogar auf Platz 68 (Masters sind im Rudern alle Ruderer ab 27 und der Zeitbonus wird größer je älter die Mannschaft ist). Dabei waren sich die Damen zunächst überhaupt nicht sicher wie gut das Rennen gelaufen ist, da sich durch Wind und Wetter das Rudern zunächst schlechter anfühlte, als es im Vergleich zu den anderen Mannschaften offensichtlich gewesen ist. „Der Schlüssel für das gute Abschneiden hat aus meiner Sicht zwei Gründe: Wir haben es über die letzten Wochenendtrainings auf der Regattabahn in Köln geschafft uns geschlossen und kompakt als Mannschaft im Achter zu bewegen. Das hat uns geholfen bei den schweren Bedingungen zusammen zu bleiben und ermöglicht mit ein bis zwei Schlägen höher über die Strecke zu gehen, als es andere Boote gemacht haben. Außerdem hatten wir einen sehr erfahrenen Steuermann, der uns mit seinen technischen Anweisungen an den entscheidenden Stellen zusammen gehalten hat.“ So kommentierte Inge Ring das gute Abschneiden ihrer Mannschaft.

NWRV Frühjahrslangstrecke Langstrecke Oberhausen

16. März 2015 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2015

DSCF3515 DSCF3522 DSCF3534 DSCF3536Am Wochenende startete für die Juniorenruderer des Siegburger Rudervereins die Wassersaison mit guten Ergebnissen. Gleich im ersten Rennen des Wochenendes fuhr Luis Wuggazer ein gutes Ergebnis mit seinem Partner Julian Büsken (RTHC Bayer Leverkusen) auf der 6000m langen Strecke ein. Lediglich dem Boot aus Münster musste sich das Duo geschlagen geben. Sie belegten somit den 2. Platz im Junioren B (U-17) Doppelzweier. Im vierten Rennen des Tages, dem leichten Juniorinnen B Doppelzweier, gingen Eliane Gehlen und Franka Hammerstingl für den SRV an den Start. Trotz einiger Abstimmungsschwierigkeiten unterwegs machten sie ihre Sache insgesamt gut und belegten den 3. Platz. Im Junioren Einer A (U-19) absolvierte Sebastian Homberg sein erstes Rennen in dieser Altersklasse. In einem starken Feld präsentierte er sich sehr positiv und belegte am Ende Platz 10.

Für Yannik Bauer war die Langstrecke in Oberhausen lediglich ein Vorbereitungswettkampf für die DRV Langstrecke Leipzig in zwei Wochen. Trotz einiger Probleme auf der zweiten Streckenhälfte machte er seine Sache bereits deutlich besser als im Training der letzten zwei Wochen und belegte am Ende den 2. Platz. Jetzt gilt es für ihn technisch die Leistung der ersten 3km zu stabilisieren und dies in zwei Wochen abzurufen.

Brügge Boatrace 2015

2. März 2015 in Regatta, Rennsaison 2015, Verein

DSCF3485 DSCF3486 DSCF3494Ein erstes Kräftemessen in der Wassersaison 2015 gab es am vergangenen Wochenende für einige Athleten vom Siegburger Ruderverein beim Brügge Boatrace. Zusammen mit Ruderern aus Leverkusen gingen Heiner Schwartz, Patrik Stöcker und Yannik Bauer im Achter an den Start der 5km langen Strecke. Anders als bei anderen Langstrecken gehen die Mannschaften hier nicht im Einzelzeitfahren an den Start, sondern immer paarweise. Dieses direkte Aufeinandertreffen mit dem gegnerischen Boot ändert die Rangehens Weise an ein solches Rennen auf dem schmalen Kanal, am Rand der Brügger Altstadt durchaus. Während die Rennen einer solchen Länge, sonst in einem möglichst gleichmäßigen Tempo gefahren werden, spielt hier der taktische und psychologische Vorteil, vorne zu fahren, eine wichtige Rolle. Im direkten Vergleich traf die Siegburg-Leverkusener Crew auf die Lokalmatadoren aus Gent und Brügge. Dieser Zweikampf konnte bereits auf dem ersten Kilometer deutlich für das deutsche Boot entschieden werden. Danach ging es für die deutsche Mannschaft darum auf der Ideallinie eine möglichst schnelle Zeit im Fernduell mit den anderen Booten abzuliefern. Dies gelang der Siegburg-Leverkusener Mannschaft recht gut und die Uhr blieb im Ziel nach 16: 37,73min stehen. Immerhin 23sek vor der direkten Konkurrenz aus Belgien, die nachdem sie sich am Anfang deutlich übernommen haben, hinten raus immer weiter abreißen lassen musste. Lediglich beim Boot des Imperial College London wurde nahezu die gleiche Zeit gestoppt, wie für das Siegburg-Leverkusener Schiff. Bei der englischen Crew blieb die Uhr nach 16:37,71min stehen. Gerade einmal 2/100sek trennten die beiden Boote im offiziellen Ergebnis voneinander. Da man bei Handgestoppten Zeiten von einer Ungenauigkeit von 2/10sek ausgehen muss, handelte es sich objektiv um ein totes Rennen zwischen den beiden Booten, wobei das Glück auf der englischen Seite lag. Thorsten Jonischkeit aus der Siegburg-Leverkusener Mannschaft kommentierte das Ergebnis folgendermaßen: „Natürlich ärgern wir uns etwas über die Entscheidung, dass dieses Rennen nicht als totes Rennen gewertet wird aber das Rennen war gut und die andern hatten halt etwas mehr Glück beim stoppen. Bei einem direkten Aufeinandertreffen von uns und dem Imperial College wäre es wohl kaum so knapp ausgegangen. Früher oder später hätte eine Mannschaft einen Fehler gemacht und die Sache wäre erledigt gewesen. Im letzten Jahr sind wir gegen fast die identische Mannschaft des Imperial Colleges direkt gefahren. 1000m sind wir nebeneinanderher gefahren, dann haben sie sich einmal davor geschoben und uns ging es einmal in ihrem Fahrwasser so ähnlich, wie den Gentern in diesem Jahr hinter uns.“