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Siegburger Ruderinnen rudern beim legendären Achterrennen in London persönlich Bestzeit

9. April 2013 in Rennmanschaft, Rennsaison 2013

Head of the River2013Die Frauen des Siegburger Ruderverein starteten auch dieses Jahr wieder beim legendären Womens Head of the River Race. Die Vorbereitungen auf das Rennen gestaltelten sich im Winter recht schwierig. So konnte man nicht wie geplant im Rennachter trainieren, sondern musste auf das Training im Gigachter bei Hochwasser ausweichen. Desweiteren wurde der Flug nach London wegen Streik des Sicherheitspersonals annuliert, so das am Abend zuvor noch eiligst noch auf die Bahn umgebucht werden musste, um überhaupt starten zu können. Gemeldet waren in diesem Jahr erstmalig 320 Achter. Beim ersten Start 1999 waren es zum Vergleich 249 Boote und in den letzten 4 Jahren durften maximal 300 Achter starten. Neu in diesem Jahr war auch die Startreihenfolge. Die ersten 50 Plätzen wurden nach dem Ergebnis vom Vorjahr gesetzt, die restlichen Boote nach Leistungs- bzw. Altersgruppen.

Die Siegburgerinnen hatten mit der Startnummer 79 eine sehr gute Startposition mitten im Feld der Mastersruderinnen erwischt. Hier hatten in der Altersklasse A-F nur 17 Boote gemeldet, in der Altersklasse C der Siegburgerinnen nur 6 Boote. So ging es zum Start auch direkt heiß her. Auf den ersten 2 Kilometern gab es ein Bord an Bord Kampf mit 2 Booten vor und mit einem Boot, das nach den Siegburgerinnen gestartet war, kurz danach viel dann auch die Cox-Box aus, so der Bug die Anfeuerungsrufe der Steuerfrau nicht mehr hören konnte. Das ist aber für die Motivation auf der 4 1/2 Milen langen Strecke sehr wichtig. Das Ergebnis sprach dann aber für sich: Die Siegburgerinnen mit Helga Nehring, Andrea Hoffmann, Edda Stöcker, Felicia Scharenberg, Birgit Wappenschmidt, Inge Ring, Maritta Clarenz, Annette Bauer (Essen) und Stf. Martina Jünger erreichten persönliche Bestzeit! Dieses Rennen war das schnellste Rennen bisher und das erste unter 21 Minuten! 2007 waren sie knapp dran mit 21:10.60 (Platz 134 von 286 Booten. Den besten Platz erruderten sie 2008, hier sprang Platz 102 von 255 Booten heraus (bzw. Platz 120 in der Gesamtwertung ohne Bonuszeit).
Und dieser Platz konnte 2013 getoppt werden. Die Zeit von 20:24.50 Minuten bedeutete Platz 84 (bzw. in der Gesamtwertung ohne Bonuszeit 20:54.50 Min. Platz 133). Mit dem Ergebnis hatte keiner gerechnet, um so größer war die Freunde bei der Crew.

Das Achter-Rennen der Männer 2 Wochen später, bei dem der Siegburger Heiner Schwartz starten wollte und bei dem sogar 420 Boote gemeldet waren, fiel kurzfristig wegen schlechter Wetterverhältnisse und starkem Gegenwind aus. Die Crew ging zwar aufs Wasser, ruderte aber in die entgegengesetzte Richtung wie die Frauen (gegen die Strömung der Tide, aber mit dem Wind). Die Zeit wurde jedoch nicht genommen.

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