von

Langstrecke Dortmund 2013:

2. Dezember 2013 in Rennsaison 2013

Ein letztes Mal treffen sich am letzten November oder ersten Dezember Wochenende Ruderer aus ganz Deutschland in Dortmund, am Leistungszentrum des Deutschlandachters. Hier findet die erste zentrale Langstrecke des DRV (Deutscher Ruderverband) über sechs Kilometer statt, um die Bewerber für die Nationalmannschaften U-19, U-23 und offen für der kommenden Saison zu sichten. Gleichzeitig schreibt der NWRV (Nordrheinwestfälische Ruderverband) eine Langstrecke für seine B-Junioren (U-16) aus. Dort können Trainer und Sportler, vor dem langen Winter, ein letztes Mal überprüfen, wie es um Rudertechnik und Ausdauer bestellt ist, um bis zum Frühjahr daran weiter zu Arbeiten.


Der Siegburger Ruderverein war mit sieben Ruderern vertreten. Janek Schirrmacher ging am Samstag mit seinem Partner Daniel Hofmann vom RTHC Bayer Leverkusen im Zweier ohne, bei den Junioren A (U-19) an den Start. Obwohl sie erst sehr kurz zusammen rudern lieferten sie ein gutes Rennen ab und sicherten sich einen elften Platz. Damit qualifizierten sie sich für den dritten Achter der Regionalgruppe West (NRW und Niedersachsen), in dem sie am Sonntag zusammen mit Ruderern aus Leverkusen, Essen, Osnabrück und Minden einen dritten Platz erruderten. Außerdem finden Janek und Daniel aufgrund dieses guten Ergebnisses nun Berücksichtigung bei zentralen Maßnahmen zur Mannschaftsbildung in der Regionalgruppe.
Julius Bauer und Mike Langer gingen beide im Junioren A Einer an den Start. Beide zeigten gute Rennen. In einem sehr starken Feld reichten ihren guten Leistungen für einen 32’ten Platz für Julius und einen 40’ten für Mike. Ins Wintertraining können beide mit dem Bewusstsein gehen, dass sie sich im letzten Jahr zwar erheblich gesteigert haben, sich ihre Leistungen aber auch noch erheblich weiter steigern lassen.
Patrik Stöcker und Niklas Mäger gingen im leichten Männer Einer an den Start, dem mit Abstand größten Feld der Regatta. Von den über 70 gemeldeten Sportlern gingen 63 an den Start. Niklas konnte seine Leistung nicht abrufen. Nachdem er in den letzten Wochen aus gesundheitlichen Gründen nicht so trainieren konnte wie er wollte, steckte in seinem kompletten Rennen der Wurm. Er verkaufte sich deutlich unter Wert und belegte einen schwachen 59 Platz. Auch bei Patrik Stöcker lief es nicht rund. Jeden Kilometer verlor er zwischen fünf und zehn Sekunden auf seine angestrebte Zeit. In der Endabrechnung belegte er Platz 43. Am zweiten Tag ging es für Patrik dennoch wieder ins Boot. Im leichten Männer Zweier ohne wollte er mit seinem Partner, Patrick Landefeld, Ruderclub Witten, die Leistungen vom Vortag vergessen machen. Doch auch hier ein ähnliches Bild. Jeden Kilometer fünf bis zehn Sekunden langsamer als geplant. So reichte es auch hier nur für einen schwachen 16’ten Platz. „In jeder Saison gibt es mindestens ein Rennwochenende in dem der Wurm steckt und man nicht das abrufen kann, was normalerweise geht. Gründe dafür gibt es viele. Sowas ist immer bitter aber wenn es bei diesem einen Ausrutscher bleibt, ist es gut, dass er hier passiert ist! Denn so sehr er auch die Motivation dämpft, hat er ansonsten kaum negative Konsequenzen für den weiteren Saisonverlauf.“ Kommentierte Trainer Heiner Schwartz dieses Ergebnis.
Zu guter Letzt starteten Jay-Leon Brock und Luis Wuggazer für den Siegburger Ruderverein im leichten Junioren B Doppelzweier. Für sie war es ihr erstes Rennen in der U-16 Altersklasse. Sie zeigten über die gesamten sechs Kilometer eine gute Teamleistung und feuerten sich gegenseitig zur Höchstleistung an. In der Endabrechnung reichte es für einen guten 10’ten Platz. Über den Winter gilt es nun für die zwei ihre physiologische Leistungsfähigkeit und ihre Rudertechnik weiter zu verbessern, um mit guten Argumenten für die Mannschaftsbildung im Frühjahr weiter zu überzeugen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.