Henley Royal Regatta 2018

11. Juli 2018 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2018

In der vergangenen Woche wurde die wohl prestigeträchtigste Ruderregatta der Welt in Henley on Thames in ihrer 179. Auflage ausgefahren. Auf dem 1 ¼ Meilen (2112m) langen Kurs gegen die Strömung der Themse werden die Rennen im k.o. Modus ausgefahren bis am Regattasonntag von den 565 gemeldeten Crews noch zwei Boote in jedem der 22 ausgefahrenen Cups übrig sind. Von den sieben startenden deutschen Booten kamen vier Boote aus dem Rheinland und an drei Mannschaften waren Athleten aus der Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft beteiligt. Im Thames Challenge Cup, dem Achterrennen auf Clublevel, ging sogar erstmals ein Achter für die Bonner Rudergesellschaft an den Start. Nach dem Einzug in die besten 32 Boote setzte sich die Mannschaft zunächst gegen das Team aus Bristol durch und sicherte sich mit einem beherzten Schlussspurt gegen den Achter des Agecroft RCs aus Manchester den Einzug ins Viertelfinale. Hier musste sich das Team dann aber den Titelverteidigern und späteren Siegern vom Thames RC geschlagen geben. Im Ladies Plate, dem Achter auf intermediate Level, erreichte der deutsche Achter, der für den Berliner RC startete, um Felix Krane (BRG), gegen den Achter vom Sydney Rowing Club trotz einiger Probleme auf der Strecke das Halbfinale. Für das Halbfinale wurde dann noch Niklas Mäger (SRV), aus dem ausgeschiedenen Clubachter, eingewechselt, weil Rene Schmela (Berliner RC) durch einen Infekt geschwächt kein weiteres Rennen absolvieren konnte. Trotz eines beherzten Rennens konnte der Achter um Krane und Mäger den Titelverteidigern der Oxforsbrooks University, die im Finale am Sonntag einen neuen Streckenrekord aufstellten, nichts entgegensetzen.

Im Prince of Wales Challenge Cup, dem Doppelvierer auf intermediate Level, startete noch Heiner Schwartz (SRV) in einer Renngemeinschaft mit Leverkusen und Essen. Nach dem Einzug in die besten 16 Boote gab es zunächst ein sehr knappes Rennen gegen ein für Lyon startendes französisches Boot, mit besserem Ausgang für das deutsche Team. Überraschend souverän gelang der Einzug ins Halbfinale gegen eine Mannschaft der Reading University. Hier traf der Vierer um Schwartz dann auf den englischen U-23 Doppelvierer und das deutsche Boot schied leider zu deutlich aus.

Neben der Regatta in England nahm auch ein Teil der Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft an der Kaiser-Regatta in Bad-Ems teil. Im Hauptrennen, dem „Kaiser-Vierer“, in dem die siegreiche Mannschaft einen 1884 von Kaiser Wilhelm I gestifteten Pokal erhält nahmen Peter Finkl (BRG), Andre Ring (SRV), Julius Lingnau (BRG), Lukas Effert (GTRVN) und Steuerfrau Eliane Gehlen (SRV) teil. Leider musste sich die Siegburg-Bonner Renngemeinschaft auf der 350m Sprintstrecke den Routiniers vom Limburger Sprintteam geschlagen geben.

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