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Head of the Charles Regatta 2018 Boston und Herbstcup in Essen

31. Oktober 2018 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2018

Am vergangenen Wochenende starteten die Siegburger Patrik Stöcker, Yannik Bauer und Heiner Schwartz zusammen mit Thorsten Jonischkeit von der Bonner Rudergesellschaft beim Head of the Charles in Boston. Das drei Meilen (~4,8km) lange Head Rennen auf dem Charles River ist mit über 10.000 Teilnehmern die größte Ruderregatta der Welt. Die Siegburg-Bonner Renngemeinschaft ging im offenen Vierer mit Steuermann an den Start. Gesteuert wurde die Crew von Daniel Hong, einem Steuermann der Columbia University. Der Kurs des Head Rennens verläuft über mehrere Kehren und von den Teams müssen sieben Brücken passiert werden. Bei sehr starkem Gegenwind und den engen Startabständen war es keine leichte Aufgabe für die Teilnehmer und auch die Siegburg-Bonner Renngemeinschaft tat sich schwer und belegte am Ende deinen zufriedenstellenden 15. Platz.

Zeitgleich zum Head of the Charles starteten auch einige Aktive der Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft beim Herbstcup in Kettwig über 250m, 750m, 2500m und 4000m, um die jeweiligen Gesamtsieger zu ermitteln. Im Mastersbereich konnten Wolfgang Stöcker (SRV) und Erik Ring (SRV) in einer Renngemeinschaft den Männervierer und Andrea Hoffmann (SRV) und Edda Stöcker (SRV) den Frauenvierer gewinnen. Lukas Gutsche (SRV) sicherte sich mit einem Junioren (U-19) Achter den zweiten Platz im Mixed-Achter der offenen Altersklasse und Frederik Breuer (BRG) konnte im Juniorenachter einen souveränen Gesamtsieg feiern.

Saisonabschluss beim Head of the Charles und Herbstcup

21. Oktober 2015 in Allgemein, Rennmanschaft, Rennsaison 2015

Boston4 image2Am Wochenende endete die Wassersaison für die Ruderer des Siegburger Rudervereins bei Regatten in Boston und Essen. Alle weiteren Regatten die in diesem Jahr noch bestritten werden zählen bereits zur Wassersaison 2016. Bei der 51’en Auflage der Head of the Charles Regatta in Boston gingen Patrik Stöcker, Janek Schirrmacher und Heiner Schwartz zusammen mit Ruderern aus Leverkusen im Achter an den Start. Die Regatta in Boston ist mit über 10.000 Teilnehmern und mehr als 100.000 Besuchern die größte Ruderregatta der Welt und der drei Meilen (4,8km) lange Kurs auf dem Charles River, mit vielen engen Kurven und Brückendurchfahrten äußerst anspruchsvoll für die Steuerleute und Mannschaften. Aufgrund der guten Saisonergebnisse musste der Siegburg-Leverkusener Achter im Championseight an den Start gehen. Wegen der bereits laufenden Vorbereitungen auf die olympischen Spiele gingen zwar keine Nationalmannschaften, bis auf ein Auswahlteam der USA, an den Start, dennoch war an eine vordere Platzierung oder gar an einen Sieg für das deutsche Team in diesem Feld, voll mit Auswahlbooten amerikanischer Eliteuniversitäten nicht zu denken. Die Mannschaft um die Siegburger zeigte ein gutes Rennen und trotz einigen Problemen bei starken Gegenwindböen konnte man gerade mit der Leistung auf der letzten Meile zufrieden sein. Am Ende landete der Siegburg-Leverkusener Achter auf Platz 21 und ließ damit alle Überseeboote hinter sich. Unter anderem den Thames Rowing Club, der beim letzten Aufeinandertreffen im Finale der Henley Royal Regatta noch den Sieg davongetragen hatte, und ein Absolventen-Team der Oxford University mit mehreren Boat-Race Siegern und auch einem Olympiasieger von 2012 im Boot. Den Sieg trug die Mannschaft aus Yale, vor den Mannschaften aus Berkley und den Lokalmatadoren aus Harvard davon. Der Auswahlachter von US-National kam im Feld der amerikanischen Eliteuniversitäten völlig unter die Räder und landete durch eine Zeitstrafe sogar noch hinter dem Siegburg-Leverkusener Schiff.

Während ihre Vereinskameraden in Boston um die Wette ruderten, besuchte ein anderer Teil der Siegburger Rennmannschaft den Herbstcup in Essen-Kettwig. Beim Herbstcup treten die Mannschaften auf vier Streckenlängen gegeneinander an -250m, 750m, 2500m und 4000m- und der Gesamtsieger wird über die Kombination der Ergebnisse ermittelt. Mirco Zimmermann ging mit einer Mannschaft des RV Emschers im Mixed-Gig-Vierer an den Start. Überraschend gut lief es für seine Mannschaft auf den Kurzstrecken und so reichte es zu einem guten zweiten Platz in der Gesamtwertung. Bei Andre Ring, der mit Ruderern aus Witten im Männerachter an den Start ging, reichte es trotz Siegen auf der Kurzstrecke, wegen zu schlechter Ergebnisse auf der Langstrecke, gesamt nur zu Platz vier. Souverän entschieden Edda und Wolfgang Stöcker zusammen mit Andrea Hoffmann, Erik Ring und Steuerfrau Eliane Gehlen den Masters-Mixed-Vierer für sich. Lediglich auf der 4000m Strecke schwächelten die Siegburger am Sonntagmorgen und belegten dort Platz zwei. Auf allen anderen Strecken sicherten sie sich den Sieg und so auch den Gesamtsieg.