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U-23 WM in Plovdiv

27. Juli 2017 in Rennsaison 2017, Verein

rudern.de

In der vergangenen Woche hat Niklas Mäger mit der deutschen Nationalmannschaft an der U-23 Weltmeisterschaft in Plovdiv (Bulgarien) teilgenommen. Davor hat sich die deutsche Mannschaft vier Wochen zentral in Ratzeburg auf die WM vorbereitet. Mäger startete zusammen mit Fabio de Olivera, Hendrik Kaltenborn (beide Berliner RC) und Petar Cetcovic (Kölner RV) im leichten (bis 70kg) Vierer ohne Steuermann. Bereits Anfang der vergangenen Woche reiste die deutsche Mannschaft in Bulgarien an und am Mittwoch startete die WM mit den ersten Vorläufen. Leider zogen sich Mäger und Kaltenborn im Lauf der Woche einen Infekt zu und waren am Finaltag angeschlagen. Trotzdem versuchte der Deutsche Vierer zunächst mit den schnell startenden Mannschaften aus Italien und Indonesien mitzufahren. Bis zur Streckenhälfte ging die Taktik auf und das Deutsche Boot lag auf dem Bronzerang. Dann fanden allerdings die Mannschaften aus Frankreich und den USA immer besser ins Rennen. Im Ziel siegte Italien vor den USA, Indonesien, Frankreich und dem Deutschen Vierer um Mäger auf dem fünften Platz.

Kölner Stadtachter

18. Juli 2017 in Rennmanschaft, Rennsaison 2017, Verein

© Paul Hense

© Paul Hense

© Paul Hense

© Paul Hense

© Paul Hense

© Paul Hense

© Paul Hense

© Paul Hense

Am vergangenen Wochenende konnte die für den Siegburger Ruderverein startende Mannschaft den Kölner Stadtachter gewinnen. Der Kölner Stadtachter wird seit Jahren im Rahmen der Kölner Lichter ausgefahren. Durch die Liveübertragung des WDR und die vielen Zuschauer an der Strecke hat die Veranstaltung für Ruderer und Vereine einen ganz besonderen Stellenwert. Den ersten Sieg für den Siegburger Ruderverein seit 1985 erruderten Patrik Stöcker, Stefan Wallat, Patrick Landefeld, Lasse Grimmer, Janek Schirrmacher, Matthias Simons, Julius Wagner, Henning Sprossmann und Steuerfrau Claudia Scholz. Obwohl die Mannschaft nach dem 3. Platz 2015 und dem 2. Platz 2016 mit zu den Favoriten zählte, konnte die Führung erst auf den letzten 200m der ca. 2500m langen Strecke übernommen werden. Den schnellsten Start legte zunächst der Achter vom Crefelder Ruderclub hin. Außerdem setzten sich Aachen, Siegburg und zwei Leverkusener Boote  schnell vom Rest des 10 Boote Feldes ab. Bei der Streckenhälfte wurde es sehr eng in der Mitte des Rheins. Da es bei dem Rennen keine festen Bahnen gibt, streben alle Boote zur Ideallinie und starken Strömung in der Mitte des Flusses. Durch das steigende Niveau der teilnehmenden Mannschaften wird es hier von Jahr zu Jahr immer enger und es kam zu mehreren Blattberührungen des Bootes aus Leverkusen und der Mannschaft aus Siegburg. Bei einer dieser Berührungen verlor ein Ruderer aus dem Leverkusener Boot sein Ruder. Die Leverkusener konnten nach einigen Schlägen das Rennen zwar wieder aufnehmen, hatten aber keine Chance mehr zu den führenden Booten aufzuschließen. Etwa nach 2000 geruderten Metern fiel dann der Achter aus Aachen zurück und die Boote aus Siegburg und das zweite Leverkusener Boot schoben sich immer weiter an die führenden Crefelder heran. Auch hier wurde es wieder sehr eng zwischen den führenden drei Booten und es kam zu mehreren Kontakten der Ruder. Etwa 200m vor dem Ziel schob sich dann erstmals der Siegburger Bug in Führung. Im Ziel war es dann fast eine halbe Länge die, die Siegburger vor den nahezu gleich aufliegenden Booten aus Crefeld und Leverkusen die Ziellinie überquerte. Auf den Plätzen folgten Aachen, Leverkusen I, Köln, Bonn, Godesberg, Bad Honnef und der Achter der Uni Köln.

Profilbild von SRV

von SRV

Sieg beim Kölner Stadtachter

16. Juli 2017 in Rennsaison 2017

Kölner Stadtachter - Zieleinlauf

Beim legendären Kölner Stadtachter am 15. Juli 2017 auf der ca. 2 Kilometer langen Strecke zwischen Kölner Altstadt und Tanzbrunnen konnte sich der Achter aus Siegburg auf der Zielgerade durchsetzen. In einen harten Kampf mit den Booten aus Krefeld und Leverkusen fiel die Entscheidung erst kurz vor Schluss.

Die Mitschnitte:

Das ganze Rennen ist in der WDR-Mediathek zu sehen. Los geht es ab Minute sechs.

Die Siegerehrung findet sich ebenfalls in der Mediathek. Hier bitte bis zur Sekunde 40 vorspulen.

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Bronze bei Worldcupfinale

10. Juli 2017 in Allgemein, Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2017, Verein

Am Wochenende startete Patrik Stöcker beim III Worldcup in Luzern. Auf dem Rotsee, von den Ruderern auch Göttersee genannt, startete er mit Sven Kessler, Jonathan Koch (beide Frankfurt) und Julius Peschel (Hannover) im leichten Vierer. Mit den Europameistern aus Russland und den Olympiafinalteilnehmern aus Italien waren zwei sehr starke Konkurrenten am Start. Im Finale schaffte der Deutsche Vierer zunächst einen sehr guten Start, ging zusammen mit Italien in Führung, erreichte die 500m Marke sogar 3/100sek vor den Italienern. Dann setzte sich aber die Routine der Italiener durch und die physisch starken Russen kamen über die Streckenhälfte immer besser ins Rennen und schoben sich hinter der 1500m Marke am Deutschen Vierer vorbei, wurden kurz vor dem Ziel sogar nochmal den Italienern gefährlich. Ins Ziel kam der Deutsche Vierer auf dem Bronzerang. Stöcker und sein Team waren mit dem Rennen zufrieden und in der Vorbereitung auf die WM in Florida Anfang September gilt es nun die Geschwindigkeit der ersten Streckenhälfte zu stabilisieren, um bei der WM weiter nach vorne fahren zu können.

Während Stöcker  in Luzern zur Worldcup-Medaille fuhr, startete Julius Lingnau (BRG) aus der gemeinsamen Siegburg-Bonner Trainingsmannschaft beim 131 Kaiservierer in einer Renngemeinschaft mit Köln und Leverkusen. Auf der Traditionsregatta in Bad-Ems setzte sich die junge Renngemeinschaft souverän gegen die Konkurrenz durch.

Henley Royal Regatta

5. Juli 2017 in Regatta, Rennmanschaft, Rennsaison 2017

In der vergangenen Woche erreichten zwei Siegburger mit ihren Mannschaften das Achtelfinale bei der traditionsreichsten Regatta der Welt. Bei der Henleyregatta fahren die Boote im KO-Modus auf dem 2112m (550 Yards) langen Kurs gegen die Strömung der Themse. Bei der seit 1839 ausgetragenen Regatta erreichten Yannik Bauer, im Thames Challenge Cup, dem Achter auf Clublevel, und Eliane Gehlen als Steuerfrau im Britannia Challenge Cup, dem Vierer auf Clublevel, jeweils das Achtelfinale. Sie waren beide mit Mannschaften vom RTHC Bayer Leverkusen am Start. Die Mannschaft von Bauer startete bereits am Mittwoch in die Regatta. In der ersten Runde ging es gegen ein Deutsches Boot aus Hamm. Bei der internationalen Regatta in Ratzeburg waren beide Boote bereits zweimal aufeinandergetroffen. Einmal siegte der Hammer Achter mit zwei Sekunden Vorsprung, einmal der Achter von Bauer mit zwei Sekunden. Entsprechend hoch war die Anspannung vor dem Start in Henley. Zunächst legten die Hammer sich in Führung, nach etwa 500m schob sich dann der Bug der Mannschaft um Bauer immer weiter in Front und ließ die Gegner im Ziel mehr als eine Länge hinter sich. In der nächsten Runde ging es dann gegen den Mitsubishi Boat Club. Die Japaner suchten zunächst das Heil in der Flucht und konnten bis hinter die Streckenhälfte die Führung behaupten. Erst dann schob sich der Achter von Bauer nach vorne. Im Achtelfinale traf man dann auf den Achter der Lokalmatadore vom Leander Club. Trotz eines guten Rennens gab es hier keine Chance auf weiterkommen. Die Crew vom Leanderclub legte sich am Start in Führung und ließ sie sich bis ins Ziel nichtmehr nehmen.

Die Crew von Steuerfrau Eliane Gehlen startete am Donnerstag in die Regatta. Hier ging es gegen die Crew vom Molesey Boatclub.  Die Mannschaft von Gehlen schob sich am Start zunächst in Führung, konnte diese über die Strecke aber nicht ausbauen und eine frühzeitige Entscheidung herbeiführen. Auf der zweiten Streckenhälfte schob sich die englische Mannschaft immer näher an das Deutsche Boot heran. Im Ziel gab es eine der Knappesten Entscheidungen der Henley-Geschichte. Kaum 20cm trennten die beiden Boote, mit dem Vorteil für Gehlens Crew. Im Achtelfinale ging es dann gegen den U.T.S Haberfield Rowing Club aus Australien. Zunächst legte sich wieder die Crew von Gehlen in Führung, konnte dem beharrlichen Rhythmus der Australier auf der zweiten Streckenhälfte aber nicht standhalten und im Ziel siegte das australische Boot mit einer halben Bootslänge Führung.